Die Orgel der Burgkirche begleitet seit fast zwei Jahrhunderten Gottesdienste, Feste und Konzerte. 1837 erbaut, prägt sie mit ihrem warmen, kraftvollen Klang bis heute die kirchlichen Feiern und macht die Kirche zu einem besonderen Raum für Musik.
Im Laufe der Zeit wurde die Orgel mehrmals restauriert und sorgfältig erweitert. Dabei blieb ihr ursprünglicher Charakter erhalten, zugleich aber mit moderner Technik verbunden. Heute trägt sie mit 20 klingenden Registern und über 1000 Pfeifen eine erstaunliche Vielfalt an Klangfarben in den Raum – von festlich strahlend bis leise und innig.
Ob in der Liturgie, beim Gemeindegesang oder in Konzerten: Die Orgel schenkt Tiefe, eröffnet Horizonte und verbindet Himmel und Erde auf ihre ganz eigene Weise. Sie ist Klang gewordene Geschichte und zugleich lebendige Gegenwart.
So bleibt die Orgel ein kostbares Herzstück unserer Burgkirche – getragen von Tradition, erneuert durch die Zeit, offen für die Zukunft.
Ein Mitglied des Organistenteams begleitet jeweils die Gottesdienste in der Burgkirche.
David Abgottspon
Brigit Beetschen
Kathrin Cordes
Helene Ringgenberg
Andreas Marti
Anna de Capitani
Hauptwerk (C–g’’’)
Prinzipal 8′
Spitzflöte 8′
Oktave 4′
Rohrflöte 4′
Oktave 2′
Mixtur 3–4 f. 1 1/3′
Schalmei 8′
Oberwerk (C–g’’’)
Gedackt 8′
Suavial 4′
Blockflöte 4′
Quinte 2 2/3′
Waldflöte 2′
Terz 1 3/5′
Scharf 3–4 f. 1′
Dulzian 8′
Tremulant
Pedal (C–f′)
Subbass 16′
Prinzipal 8′
Rohrgedackt 8′
Oktave 4′
Zinke 8′
Weitere Ausstattung:
Koppeln: II–I, II–P, I–P
Abstelltritte: Schalmei, Zinke, Mixtur, Scharf
Baujahr: 1837 durch Orgelbauer Johann Jakob Reusser, Unterseen
Disposition: 20 klingende Register auf zwei Manualen und Pedal
Pfeifenanzahl: über 1000
Stil: klassisch-romantisch, mit klanglichen Erweiterungen in späteren Restaurierungen
Restaurierungen: zuletzt umfassend 1983 und 2016