Klang, der Himmel und Erde verbindet

"Musik öffnet Räume, die Worte nicht erreichen." (unbekannt)


„Spielt ihm ein neues Lied, spielt schön auf den Saiten mit fröhlichem Schall!“ (Psalm 33,3)


Die Orgel der Burgkirche begleitet seit fast zwei Jahrhunderten Gottesdienste, Feste und Konzerte. 1837 erbaut, prägt sie mit ihrem warmen, kraftvollen Klang bis heute die kirchlichen Feiern und macht die Kirche zu einem besonderen Raum für Musik.

Im Laufe der Zeit wurde die Orgel mehrmals restauriert und sorgfältig erweitert. Dabei blieb ihr ursprünglicher Charakter erhalten, zugleich aber mit moderner Technik verbunden. Heute trägt sie mit 20 klingenden Registern und über 1000 Pfeifen eine erstaunliche Vielfalt an Klangfarben in den Raum – von festlich strahlend bis leise und innig.

Ob in der Liturgie, beim Gemeindegesang oder in Konzerten: Die Orgel schenkt Tiefe, eröffnet Horizonte und verbindet Himmel und Erde auf ihre ganz eigene Weise. Sie ist Klang gewordene Geschichte und zugleich lebendige Gegenwart.

So bleibt die Orgel ein kostbares Herzstück unserer Burgkirche – getragen von Tradition, erneuert durch die Zeit, offen für die Zukunft.

Organisten

Ein Mitglied des Organistenteams begleitet jeweils die Gottesdienste in der Burgkirche.
 

  • David Abgottspon

  • Brigit Beetschen

  • Kathrin Cordes

  • Helene Ringgenberg

  • Andreas Marti

  • Anna de Capitani

Disposition der Orgel

Hauptwerk (C–g’’’)

  • Prinzipal 8′

  • Spitzflöte 8′

  • Oktave 4′

  • Rohrflöte 4′

  • Oktave 2′

  • Mixtur 3–4 f. 1 1/3′

  • Schalmei 8′


Oberwerk (C–g’’’)

  • Gedackt 8′

  • Suavial 4′

  • Blockflöte 4′

  • Quinte 2 2/3′

  • Waldflöte 2′

  • Terz 1 3/5′

  • Scharf 3–4 f. 1′

  • Dulzian 8′

  • Tremulant


Pedal (C–f′)

  • Subbass 16′

  • Prinzipal 8′

  • Rohrgedackt 8′

  • Oktave 4′

  • Zinke 8′


Weitere Ausstattung:

  • Koppeln: II–I, II–P, I–P

  • Abstelltritte: Schalmei, Zinke, Mixtur, Scharf

Orgel in Zahlen


  1. Baujahr: 1837 durch Orgelbauer Johann Jakob Reusser, Unterseen

  2. Disposition: 20 klingende Register auf zwei Manualen und Pedal

  3. Pfeifenanzahl: über 1000

  4. Stil: klassisch-romantisch, mit klanglichen Erweiterungen in späteren Restaurierungen

  5. Restaurierungen: zuletzt umfassend 1983 und 2016